Birgit Müller
Architektin · Designerin · Pädagogin
Hearing-Präsentation – Kunst & Gestaltung
Warum ich heute hier bin
Vom Mensch zum Raum – von der Architektur zur Lehre
Meine Arbeit verbindet Raum, Textil-, Mode-, Produktdesign und Grafik interdisziplinär - in der gestalterischen Praxis wie in der Lehre.
Geboren in Graz, heute in Innsbruck tätig.
Mein beruflicher Weg führte mich von der
Mode- und Textilgestaltung über die pädagogische Ausbildung und das Architekturstudium bis hin zur gestalterischen Praxis in Architektur, Produkt- und Grafikdesign – und schließlich in die Lehre.
mein Gestaltverständnis
„Gestaltung ist für mich ein Denk- und Erfahrungsraum – ein sinnlicher Prozess zwischen Material, Wahrnehmung und Ausdruck.“
geprägt von Vielfalt
- Räume und Produkte entstehen durch sinnliche Wahrnehmung, präzises Handwerk und kreative Reflexion.
- Gestaltung ist körperlich - geprägt durch Raum, Erinnerung und Identität
- Gestaltung als ein offener, prozesshafter Erfahrungsraum
- Gestaltung als Möglichkeit, Welt zu begreifen und sich selbst darin zu verorten.
Lehrverständnis
Ich lehre Gestaltung als offener, erfahrungsorientierter Prozess – mit Techniken, aber getragen von Neugier, Wahrnehmung und Experiment.
- interdiziplinär und praxisorientiert Ansatz
- mit Fokus auf individuelle Lernprozesse
- Lernen durch Tun, Erleben und Reflektieren
- Gestaltung als Beziehung – zwischen Mensch, Material & Welt
- mit den Schwerpunkten gestalterische Selbstermächtigung, Materialerfahrung und bewusste Wahrnehmung.
didaktische Umsetzung
Strukturierte Prozesse, die Orientierung bieten und gleichzeitig Offenheit ermöglichen.
Wahrnehmung → Materialerfahrung → Gestaltung → Reflexion
Methoden
- Offene Aufgaben mit individuellem Zugang
- Gruppenfeedback & dialogische Rückmeldung
- Kombination analoger & digitaler Elemente
- Portfolioarbeit als Prozessreflexion
- Biografisch orientierte Gestaltungsimpulse
Vom theoretischen Verständnis ästhetischer Bildung hin zur konkreten Erfahrung
Im Modul "Spuren" wird die Raumwahrnehmung und der Ausdruck durch eine sinnliche Spurensuche im Alltag erkundet.
Spuren
Biografisches Gestalten im Raum
Es wird mit persönlichen oder kulturell geprägten Materialien gearbeitet: Textilien, Fotos, Alltagsobjekte und Fundstücke.
Im Mittelpunkt steht Verbindung –
zwischen Erinnerung und Raum, zwischen Körper und Material, zwischen Gestaltung und Identität.
meine Haltung und Vision
Ich bin überzeugt, dass kreative Prozesse, Gestaltung und die Schulung unserer Wahrnehmung zentrale Schlüsselkompetenzen sind, um in einer zunehmend komplexeren, lauteren und schnelllebigen Welt Orientierung zu finden.
Als Lehrende sehe ich es als meine Aufgabe, Räume zu schaffen und zu halten, in denen diese Prozesse möglich werden – mit Respekt, Tiefe und Neugier.
Gemeinsam mit Studierenden möchte ich gestalterische Antworten auf die Fragen unserer Zeit entwickeln – forschend, handelnd und ästhetisch.